Dankbarkeit gewinnt

Dankbarkeit gewinnt

28. April 2013
Tobias
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Du hörst den An(ge)dacht Podcast mit der Episode: Dankbarkeit gewinnt!

In einem Buch mit dem Titel: „Dankbarkeit: Der Schlüssel zur Zufriedenheit„ steht im Vorwort folgendes:

 „Worüber können wir am Ende eines Tages am leichtesten Auskunft geben: über Ärgernisse, Stresssituationen und Fehlschläge – oder über positive Erlebnisse und Begegnungen? Normalerweise registrieren wir mit hoher Wachsamkeit die Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen. Als fast selbstverständlich dagegen nehmen wir Unterstützung, Fürsorge, Freundlichkeit hin. Diese Einseitigkeit in der Wahrnehmung ist ein wesentlicher Grund für Unzufriedenheit, Missmut und Depression. Zunehmend erkennt die Psychologie die Bedeutung der Dankbarkeit und Wertschätzung für unser psychisches und körperliches Wohlbefinden.“

Was die Psychologie hier zunehmend erkennt, ist eine alte Wahrheit die, die Bibel schon von Anfang an lehrt. In Psalm 50,23 lässt Gott durch David z.B. sagen: „Wer Dank opfert, der preist mich, und das ist der Weg, daß ich ihm meine Herrlichkeit zeige“

Ich denke die „allgemeine Unzufriedenheit“, die uns täglich begegnet ist mit einer der Hauptgründe für unsere Undankbarkeit. Wenn ich unzufrieden bin lebe ich im Ungleichgewicht zwischen dem was ich bin und habe und dem was ich will. Ich lebe mit mir selber nicht im Frieden. Wenn Unzufriedenheit statt Frieden in mir wohnt, fällt mir natürlich auch nicht auf, wofür ich dankbar sein kann. Was schlecht ist und misslingt haftet viel besser in unserem Gedächtnis als das Gelingende und Gute. Die Medien tragen viel dazu bei, dass diese Unzufriedenheit in uns stetig wächst. Das hat einfach mit der Art zu tun, wie wir wahrnehmen. In unserer Konsumgesellschaft ist Unzufriedenheit ein unverzichtbarer Bestandteil, ohne sie würde z.B. Werbung ins Leere laufen. Werbung baut genau darauf auf und bringt uns dazu zu kaufen um uns zufriedener zu fühlen. Um die Leere in uns zu füllen.

Dankbarkeit und Zufriedenheit, sind schon immer die Ausnahme gewesen. In der Bibel wird uns in Lukas 17,11-19 eine interessante Geschichte zu diesem Thema berichtet. …. 

Theodor Fliedner hat den Satz gesagt: »Je mehr man dankt, umso mehr bekommt man zu danken.« Und er fand dies heraus, weil er sich jeden Abend als erstes die Frage stellte: »Wofür habe ich heute zu danken?« Je mehr man dankt, umso mehr bekommt man zu danken – weil die Augen klarer sehen und ich immer mehr entdecke, was dankenswert in meinem Leben ist. Vielleicht gibt uns die Geschichte mit den 10 Aussätzigen heute sozusagen eine Hausaufgabe mit in die kommende Woche:

Noch mal umzukehren und danke zu sagen, wenn uns etwas Gutes widerfahren ist. Es verändert den Blick auf das Leben, und es macht uns zufriedener und reicher.

 

 

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