der Frustkiller

der Frustkiller

5. Mai 2013
Tobias
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Du hörst den An(ge)dacht Podcast mit der Episode: Der Frustkiller.

Klingt komisch, ist aber so. Die Erklärung dieses komischen Wortes wird am Ende dieses Podcast´s wohl deutlich werden. Stell dir einen Mann vor, der aufgrund einer Strafe, die er selber noch nicht mal zu verantworten hat, 40 Jahre seines Lebens nicht das bekommt was Ihm zugesagt und von Gott versprochen wurde. Der Frust dieses Mannes muss grenzenlos gewesen sein, oder?

Ich möchte dir seine Geschichte erzählen. Er war 40 Jahre alt, als er mit weiteren 11 Männern ausgewählt wurde, eine überaus wichtige Mission zu erfüllen. Diese Mission war äußerst gefährlich aber absolut lebenswichtig für mehr als 600.000 Menschen. Ziel dieser Mission war es, ein fremdes, unbekanntes Land zu erkunden um abzuchecken ob es dort gute Lebensbedingungen zum wohnen gibt. Nach 40 Tagen war die Mission beendet. Die Männer kehrten zurück und berichteten dem Aussendungskomitee von dem was sie gesehen und erlebt hatten. Von diesen 12 Männern waren 10 absolut schockiert über die Zustände in diesem fremden Land. Sie berichteten von Kannibalen und Menschen, die sehr stark und groß seien – von Riesen. Sie kamen zu dem Schluß, das man in diesem Land nicht leben kann und schlugen vor wieder dorthin zurück zu kehren wo sie hergekommen waren. Nun muß man dazu sagen, dass diese 12 Männer von einem Volk ausgesandt wurden, welches schon seit mehreren Monaten durch die Wüste zog, und aus einem Land kamen, in dem sie geschlagen, verachtet und verfolgt wurden. Dieses ganze Volk war darauf angewiesen eine Bleibe zu finden.

Unser Mann gehörte nicht zu den 10, die diese Horrornachricht erzählten. Er und sein Freund meinten: es sei ein gutes Land. Reich an Früchten und sehr gut zu bewohnen. Die Einwohner sind zwar sehr groß und furchteinflößend, aber Gott hat uns dieses Land schließlich geschenkt. Er wird uns seinen Segnen zur Eroberung dieses Landes geben. Wir müssen ihm nur vertrauen. Die anderen 10 Männer hatten dem versammelten Volk aber so viel Angst durch Ihren Bericht gemacht, das diese nicht auf unseren Mann hörten. Im Gegenteil sie wollten Ihn sogar steinigen. Das hätten sie auch fast getan, wenn Gott nicht persönlich eingegriffen hätte. Ergebnis: Gott war sehr zornig über sein Volk. Als Strafe sollte das Volk Israel 40 Jahre in der Wüste umherirren, bis alle die ihm nicht vertrauten gestorben waren. Und so ist es dann auch gekommen. Der Mann, von dem ich rede ist Kaleb. Versuch Dich mal in seine Situation hinein zu versetzen …

Von Kaleb lerne ich wie ich durch Wüstenzeiten des Lebens gehe, ohne dabei an Kraft und Glauben zu verlieren. Gottes Geist bewirkte in Kaleb und jedem anderen der glaubt: Vertrauen auf Gottes Verheißungen und Zusagen. Und das ist der Frustkiller Kalebs und auch deiner – Gottes Geist!

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