Jesus wäscht die Füße, nicht den Kopf

Jesus wäscht die Füße, nicht den Kopf

2. Dezember 2013
Tobias
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Du hörst den An(ge)dacht Podcast mit der Episode: Jesus wäscht die Füße, nicht den Kopf. Als Jesus über diese Erde ging, hat er Menschen herausgefordert. Er hat mit seinem Handeln mehr als nur ein Tabu gebrochen. Sein Reden schien nicht von dieser Welt zu sein. Der Umgang mit seinen Mitmenschen, hat seinesgleichen gesucht. Jesus war und ist in allen Beziehungen einzigartig, beispiellos und grandios. Für mich gibt es eine Geschichte, die seine Art zu lieben besonders gut auf den Punkt bringt. Eine Geschichte die zeigt, wer und was er ist. Die den Unterschied zwischen ihm und uns klar macht. Nachlesen kannst du die Begebenheit im Johannesevangelium Kapitel 13, die Verse 1-17. Ich lese nach der Hoffnung für alle.

1 Am Vorabend des Passahfestes wusste Jesus, dass nun die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zurückzukehren. Er hatte die Menschen geliebt, die zu ihm gehörten, und er hörte nicht auf, sie zu lieben.
2 An diesem Abend aß Jesus zusammen mit seinen Jüngern. Der Teufel hatte Judas, den Sohn von Simon Iskariot, schon zum Verrat an Jesus verführt.
3 Jesus aber wusste, dass der Vater ihm alles in die Hand gegeben hatte, dass er von Gott gekommen war und zu ihm zurückkehren würde.
4 Da stand er vom Tisch auf, legte sein Obergewand ab und band sich ein Tuch aus Leinen um.
5 Er goss Wasser in eine Schüssel und begann, seinen Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Tuch abzutrocknen.
6 Als er zu Simon Petrus kam, wehrte dieser ab: „Herr, wie kommst du dazu, mir die Füße zu waschen!“
7 Jesus antwortete ihm: „Das verstehst du jetzt noch nicht. Aber später wirst du es verstehen.“
8 Doch Petrus blieb dabei: „Niemals sollst du mir die Füße waschen!“ Worauf Jesus erwiderte: „Wenn ich dir nicht die Füße wasche, gehörst du nicht zu mir.“
9 Da sagte Petrus: „Herr, dann wasch mir nicht nur die Füße, sondern auch die Hände und das Gesicht!“
10 Jesus antwortete: „Wer gebadet hat, der ist ganz rein. Ihm braucht man nur noch den Straßenstaub von den Füßen zu waschen. Ihr seid alle rein – außer einem.“
11 Jesus wusste nämlich, wer ihn verraten würde. Deshalb sagte er: „Ihr seid nicht alle rein.“
12 Nachdem Jesus ihnen die Füße gewaschen hatte, zog er sein Obergewand wieder an, kehrte zu seinem Platz am Tisch zurück und fragte seine Jünger: „Versteht ihr, was ich eben getan habe?
13 Ihr nennt mich Meister und Herr. Das ist auch richtig so, denn ich bin es.
14 Wie ich, euer Meister und Herr, euch jetzt die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch gegenseitig die Füße waschen.
15 Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso!
16 Ich sage euch die Wahrheit: Ein Diener steht niemals höher als sein Herr, und ein Botschafter untersteht dem, der ihn gesandt hat.
17 Wenn ihr das begreift und danach handelt, wird man euch glücklich schätzen.

 

 

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